Ich weiß, man kann den Text kaum lesen. Jedoch gefällt mir das Baumwesen im Hintergrund gerade sooo gut, dass ich dich bitte, dich anzupassen und es in Kauf zu nehmen, dass nicht jedes Wort sofort erkennbar ist. Und vielleicht ist es auch gut so, dass nicht immer alles auf dem Silbertablett serviert wird. Sondern dass sich die leuchtenden Dinge oft auch gut verstecken … Danke!
GEDANKENGUT
Wenn ich Mutter Erde – Mama Gaia – lausche, höre ich ihre feinen Stimmen, die von überall her auf mich einwirken. Es ist der Grashalm, der ganz leise im Wind tanzt genauso wie der Donner, der laut grollend übers Land tobt. Wie überwältigend und ergreifend ein jedes Spüren sein kann, offenbart sich nur in der Stille des Herzens. Findest du noch diese Stille im rasenden Alltag? Sie ist es, weshalb wir hier sind: uns auf den Herzschlag von Mama Gaia und ihrer Gefährtin der Mondin einzuschwingen, zu lauschen und danach zu handeln. Nicht mehr und nicht weniger. Jeglicher Aktionismus wäre uns fremd, jegliches besorgte Hadern ebenso. Da wäre weder Angst noch Argwohn. Da wäre Liebe, Frieden und Vertrauen.
Werde also still und weit – wirklich still und weit – noch stiller und noch weiter – und beginne mit deinem ganzen Wesen zu lauschen, zu spüren, zu sein.
Werde eins mit Mutter Erde und der Mondin, schwinge dich ein – einatmen, ausatmen … nicht mehr und nicht weniger. Höre die Trommeln, wie sie schlagen. Es sind deine Wurzeln. Sie erzählen dir vom Alten und Neuen und davon, wie du im Chaos deinen Weg findest . Mutter Erde macht es vor, ohne Bewertung passt sie sich an – einfach so – gleichmütig, neugierig. Passe auch du dich an. Schwinge dich ein in ihren Rhythmus und tanze.
Genieße die Augenblicke, die Herausforderungen, die jeden Tag auf dich warten. Sie sind das Salz in der Suppe des Lebens. Folge deinemHerzen. Lebe spontan nach Tagesform. Bewerte nicht sondern bewundere. Werde wieder neugierig, spiele und staune wie ein kleines Kind.
Nimm das Leben leicht, mit Humor, einem Lächeln, einem Schulterzucken. Fehler sind die wunder-vollsten Lernfelder, und es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir für möglich halten. Öffne deinen Geist für die kleinen Wunder. Dann wird es nie langweilig. Erkenne im Mangel den Überfluss, im Dunkel das Licht.
KOMPASS
Verlasse die dem Lebendigen entfremdeten, künstlichen Zwangsgemeinschaften. Schöpfe Neues – verbundenes, liebendes, nährendes. Suche Schwestern und Brüder im Geiste, Gefährten, die mit dir in echt tanzen, lachen, singen.
Lass uns die Felder neu bestellen, neue Lieder singen, neue Tänze tanzen, neu leben – natürlich, verbunden und frei. Nimm allen Mut zusammen und zeig dich nackt, wild und ungezähmt.
Es ist das wunderbarste, lebendigste Gefühl, das du je hattest. Versprochen!
